Wir1 sind vier noch wachsende Familien und tragen schon seit Jahren die Idee in uns, langfristig gemeinschaftlich mit anderen Menschen zu wohnen und zu leben. Nun möchten wir diesen Gedanken teilen und weiterentwickeln – gemeinsam mit Menschen, die eine ähnliche Vorstellung vom Miteinander leben haben.
Unsere Vision ist die einer Wohn- und Fürsorgegemeinschaft – ein lebendiger Ort, an dem Kinder im Garten spielen, Familien und Freund:innen an einem langen Tisch zusammenkommen, und an dem zugleich ruhige Ecken, ein grüner Ort und private Rückzugsräume Raum für Erholung bieten. Wir wünschen uns eine Kultur der nachbarschaftlichen Unterstützung: Wege, die sich kreuzen, spontane Begegnungen, gegenseitige Hilfe im Alltag – und das Teilen von Dingen, die nicht jede:r für sich allein besitzen muss.
Konkreter: denken wir an ein gemeinschaftliches Wohnprojekt in München2, das private Wohnungen mit gemeinschaftlich genutzten Räumen verbindet. Ein zentraler Gemeinschaftsraum3 sowie ein (kleiner) Garten sollen das Herzstück des Projekts bilden.
Vielleicht ein Ort, dessen Gemeinschaft sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen eine Lebenswerte Stadt zu bieten. Auch über die Bewohner:innen hinaus.
Darüber hinaus können wir uns weitere geteilte Räume vorstellen: ein Gästezimmer, ein Arbeits- oder Co-Working-Raum, eine Werkstatt und Kunstraum, vielleicht auch ein Musikzimmer oder ein Bewegungsraum für Yoga, Tanz und Spiel. Räume für die Gemeinschaft, aber auch Freiräume, die es ermöglichen, die privaten Wohnungen etwas kompakter zu gestalten.
Als Rahmen denken wir aktuell an 15 bis 35 Wohneinheiten – groß genug für Vielfalt, klein genug für Überschaubarkeit. Auch die Umnutzung eines Bestandsgebäudes erscheint uns dabei denkbar. Hinsichtlich der Finanzierung favorisieren wir ein gemeinschaftliches Eigentumsmodell4.
Eigentümergemeinschaft,
Mietshäuser Syndikat,
oder Stiftung/Verein
Schreibe uns eine Email1, wenn du Interesse hast, bei unseren Treffen dabei zu sein und mitzuwirken. Nach deiner Anmeldung teilen wir die genauen Zeiten und den genauen Ort (in München Laim) mit.
Natürlich entstehen für dich/euch keinerlei Verpflichtungen. Wenn nach dem Kennenlernen kein Interesse mehr besteht, ist ein Ausstieg jederzeit möglich.
Wir wissen noch nicht genau, wohin die Reise geht. Wenn du Interesse hast, an dem Projekt. Jedoch keine Kapazitäten hast beim Aufbau mitzuwirken, freuen wir uns trotzdem über eine Nachricht mit deinen Kontaktdaten2. Voraussichtlich und hoffentlich wird es irgendwann konkreter Aufnahmen geben, über die wir dich/euch gerne informieren.
Einstieg in das Thema
Ein praktischer Leitfaden für gemeinschaftliches Wohnen. Es begleitet Schritt für Schritt von der Vision und Gruppenbildung über Organisation und Entscheidungsprozesse (z. B. Soziokratie), Rechts- und Finanzierungsmodelle bis hin zu Planung, Bau und Umsetzung. Mit Checklisten, Methoden wie Dragon Dreaming und Interviews mit Expert:innen bietet es konkrete Werkzeuge, um Wohnprojekte partizipativ und erfolgreich zu gestalte.
Übersichtsgrafik Wohnprojekt
Die Grafik zeigt auf einen Blick die wesentlichen Schritte und Meilensteine zur Gründung eines Wohnprojekts, gegliedert nach vier Bausteinen: Gruppe, Gebäude, Rechtsform und Finanzen. Die Grafik ist kostenlos digital verfügbar. hier
Beispielhafte Projekte
Die Autoren – selbst Teil eines ökologischen Mehrgenerationenhauses – vermitteln praktische Tipps, authentische Erfahrungen und zeigen Beispiele, wie Gemeinschaft Lebensqualität erhöhen und Einsamkeit entgegenwirken kann.
Im Buch finden sich Porträts verschiedener Initiativen: etwa die Wagnis-Genossenschaft in München, Frauen-Wohnprojekte in Berlin oder Projekte des Mietshäuser‑Syndikats. Ergänzt wird das Ganze durch Fotos, Interviewausschnitte und Bautafel-Steckbriefe, die anschaulich verdeutlichen, wie gemeinsames Leben gestaltet wurde.
Linksammlung
stiftung trias: Förderungen, Informationen zu Projekten etc.